Geänderte Werkpläne

Die geänderten Werkpläne haben wir nun auch endlich erhalten. Die meisten unserer Korrekturen wurden übernommen.
Allerdings ist immer noch das Ausgussbecken im Keller vorhanden. Dort wollen wir in Eigenleistung ein ganz normales Waschbecken installieren. Nun haben wir es zum dritten Mal als Änderung angemerkt. Ob das noch berücksichtigt wird, weiß ich nicht. Ich finde mich mal damit ab, dass wir doch ein Ausgussbecken bekommen. Naja, es gibt Schlimmeres.
Die Zuluftöffnungen in den Zimmern sind wie von uns gewünscht nicht vor den Fenstern im Boden sondern sie wurden nun unter die Fenster über der Fussleiste geplant oder neben die Terrassentüren. Nur im Dachgeschoss liegen zwei Zuluftöffnungen genau an den Wänden, an denen (wegen der Schräge) die Schränke stehen müssen. Warum? Ja, das wüsste ich jetzt auch gerne.
Sieht ziemlich wild aus, oder? Ich gehe davon aus, dass die Fachleute wissen, was sie mit dem Linien-Wirrwarr machen müssen.

Baufreigabe und Befreiungen

Endlich ist es soweit! Unser Bauvorhaben hatten wir im November im Kenntnisnahmeverfahren eingereicht. Somit hätten wir nach vier Wochen theoretisch mit dem Bau beginnen können. Allerdings benötigten wir eine Befreiung für den etwas breiteren Zwerchgiebel und die Doppelgarage. Reine Formsache, die aber auch ein paar Wochen benötigte.
Letzte Woche kam dann endlich die Befreiung (nach mehrmaligem Anfragen nach dem Stand der Dinge). Ich muss sagen, auch ich fühle mich befreit, dass der Behördenkram erledigt ist.
Jetzt kann es losgehen – theoretisch.

Pläne vom Haus

Unser Problem haben wir so gelöst, dass wir das Wohnzimmer einen halben Meter raus gebaut haben. Somit stimmt das Verhältnis Grundfläche vom Erdgeschoss zum Dachgeschoss wieder. Jetzt haben wir zwar eine kleine Ecke, aber ich finde, die Rückansicht gewinnt. War mir eh etwas zu langweilig.
Ein Problem war noch das Gefälle im Gelände – nach hinten und von rechts nach links ansteigend. Für uns sah es recht eben aus, aber von der Straße bis zum Haus gibt es einen Unterschied von einem Meter.
So hatte der Architekt mit mehreren Treppenstufen gearbeitet. Zum Haus hin haben wir alle wegmachen lassen, bis auf eine vor der großen Eingangsstufe. Die Treppenstufe an der Terrasse musste auch dran glauben. Ich mag lieber ansteigende Wege gehen als Treppenstufen. Wir werden auch nicht jünger und da denke ich eher über Barrierefreiheit nach. Zum Schneeschaufeln ist es auch angenehmer. Und wenn man mit Rasenmäher und Schubkarre unterwegs ist, sind Treppenstufen eher hinderlich.
Ohne die Treppen müssen wir allerdings auf eine Türe zur Garage verzichten. Aber das ist nicht wirklich schlimm. Im Gegenteil: Das spart Geld und das können wir wieder für Extrawünsche einsetzen. ;-)

Wohnzimmer mit Ecke. Das Fenster links gehört zu meinem Büro. Rechts sieht man den Erker vom Wohnzimmer. Über dem Wohnzimmer ist das Schlafzimmer mit Balkon und das Dachfenster gehört zur Ankleide. Links sieht man das Fenster von der Garage.

Bebauungsplan und Grundbuchauszug

Wir schicken den Bebauungsplan an den Bauträger, der den Plan an den Architekten weiterleiten wird. Passt unser Haus überhaupt auf das Grundstück? Was, wenn nicht?
Mir fehlt jegliche Vorstellungskraft. Ich sehe immer nur eine grüne Wiese und kann mir nicht vorstellen, wie das Grundstück bebaut aussehen wird.
Gleichzeitig fordern wir bei der Stadt einen Grundbuchauszug an.