Pläne vom Haus

Unser Problem haben wir so gelöst, dass wir das Wohnzimmer einen halben Meter raus gebaut haben. Somit stimmt das Verhältnis Grundfläche vom Erdgeschoss zum Dachgeschoss wieder. Jetzt haben wir zwar eine kleine Ecke, aber ich finde, die Rückansicht gewinnt. War mir eh etwas zu langweilig.
Ein Problem war noch das Gefälle im Gelände – nach hinten und von rechts nach links ansteigend. Für uns sah es recht eben aus, aber von der Straße bis zum Haus gibt es einen Unterschied von einem Meter.
So hatte der Architekt mit mehreren Treppenstufen gearbeitet. Zum Haus hin haben wir alle wegmachen lassen, bis auf eine vor der großen Eingangsstufe. Die Treppenstufe an der Terrasse musste auch dran glauben. Ich mag lieber ansteigende Wege gehen als Treppenstufen. Wir werden auch nicht jünger und da denke ich eher über Barrierefreiheit nach. Zum Schneeschaufeln ist es auch angenehmer. Und wenn man mit Rasenmäher und Schubkarre unterwegs ist, sind Treppenstufen eher hinderlich.
Ohne die Treppen müssen wir allerdings auf eine Türe zur Garage verzichten. Aber das ist nicht wirklich schlimm. Im Gegenteil: Das spart Geld und das können wir wieder für Extrawünsche einsetzen. ;-)

Wohnzimmer mit Ecke. Das Fenster links gehört zu meinem Büro. Rechts sieht man den Erker vom Wohnzimmer. Über dem Wohnzimmer ist das Schlafzimmer mit Balkon und das Dachfenster gehört zur Ankleide. Links sieht man das Fenster von der Garage.

2. Termin mit dem Architekten

Beim zweiten Architektentermin konnte ich nicht dabei sein. Aber Stefan und ich hatten alle wesentlichen Dinge besprochen und ich wäre ja telefonisch erreichbar, falls Fragen auftauchen würden.
Interessant finde ich die sehr „kreativen“ Vorschläge unseres Architekten, der für ein anderes Paar unser Hausmodell plant. Die Zeichnungen hatte er bei unserem ersten Gespräch als Vorlage dabei. Dort war statt des Gäste-WCs eine Speisekammer vorgesehen. Die war auf dem Plan der Küche angegliedert, von ihr aus zu begehen und die Kücheneingangstür kam an die Wand nahe der Türe zum Wohnzimmer. Vom Wohnbereich geht auch eine Tür zur Küche. Ein bisschen viel Türe auf kleinem Raum. Außerdem fällt so eine Stellwand im Flur und gleichzeitig in der Küche weg. Die brauche ich aber für mein Buffet oder vielleicht doch für einen Tisch mit zwei Stühlen.
Das Gäste-WC fällt auch bei uns weg, weil es noch ein zweites Bad im Erdgeschoss gibt. Aus dem Raum wird Speisekammer und Abstellraum und bleibt an der Stelle, wo er ist. Weiterlesen

1. Termin mit dem Architekten

Nach dem Gespräch mit dem Architekten wissen wir, dass unser Haus auf das Grundstück passt. Aber nur ganz knapp. Durch die Lage der Baufenster werden die Garagen einen Teil der Hausansicht von der Straße her verdecken.
Ob das blöd aussehen wird? Auch das kann ich mir nicht so richtig vorstellen. Ich werde wohl auf die Pläne des Architekten warten müssen.
Was ich mir aber vorstellen kann – der Architekt konnte es nicht – dass unser Haus spiegelverkehrt gebaut werden soll. Der Architekt würde die Terrasse nach Süden (also zur Straße hin) ausrichten. Nach seiner Planung wäre der Hauseingang aber hinterm Haus. Wer baut denn sowas?
Ich möchte meine Terrasse aber nach Norden und mit Sicht auf den Wald. Im Sommer ist es mir auf einer Südterrasse zu heiß. Es wäre also unklug, die Terrasse nach Süden zu bauen.
Nach einigem Hin- und Her verstand der Architekt meine Gründe – oder auch nicht. Jedenfalls wird das Haus nach unseren Wünschen gebaut.