Küchenplanung fertig

Vorerst. Jedenfalls solange, bis in unserem Haus die Maße vom Küchenstudio aufgenommen werden. Nach allem, was ich bisher erlebt habe, bin und bleibe ich skeptisch.
Wir haben nun keine Eckschränke genommen, sondern uns, zum Entsetzen der Küchenfee, für tote Ecken entschieden. Lieber zwei kleine vollwertige Schränke, als große Schränke, in die ich hinein krabbeln muss, um an mein Geschirr zu kommen.
Bei der Dunstabzugshaube mussten wir einen Kompromiss machen. Es gibt die Landhausessen – entgegen der Aussagen des Küchenstudios (Dankeschön Google) – auch in 60 Zentimeter Breite, aber die gefallen uns nicht.
Der Wasserhahn wird abnehmbar sein. So werden wir keine Probleme beim Fensteröffnen bekommen.
So wird unsere Nolte Country nun aussehen (stellt Euch die Fronten in cremeweiß vor):

Noch ein Küchenplanungstermin

Die Vorplanung des Küchenstudios sah vielversprechend aus und so machten Stefan und ich uns auf den Weg zum Planungstermin. Zwei Stunden später war die gesamte Planung fertig und der Preis ausgehandelt. Wunderschön sah unsere Küche aus. Mit den Plänen und dem Vertrag in der Tasche machten wir uns glücklich und zufrieden auf den Weg nach Hause.
Die Ernüchterung folgte zwei Tage später, als Stefan feststellte, dass unser Fenster von 150 cm auf 125 cm geschrumpft war. Und heute, als ich mich noch einmal an die Küchenplanung machte und immer wieder Lücken oder Überlappungen bei den Schränken hatte, stellte ich fest, dass die Dunstabzugshaube nicht mittig über dem Herd platziert war. Na prima.
Seit fünf Stunden bastele ich nun an den Versionen mit verschiedenen Fenstergrößen und Verschiebung des gesamten Fensters nach rechts oder links. Zu weit möchte ich das Fenster nicht schieben, da es sonst von außen sehr asymmetrisch wird.
Dann kommt noch dazu, dass der Küchenhersteller mit einem neuen Maßsystem arbeitet. Die Basis sind 150 Millimeter, die sich in Höhe, Breite und Tiefe anwenden lassen. Somit gäbe es z.B. keine 50er Schränke oder 20er Regale. Die habe ich bei meiner Planung aber verwendet – und das Küchenstudio auch. Sogar im Planungsprogramm sind verschiedene Größen vorhanden, die sich nicht durch 150 teilen lassen. Was nun? Ich habe den Hersteller angeschrieben und nachgefragt, aber leider bis jetzt noch keine Antwort bekommen.
Für heute habe ich die Nase voll. Ist das mein Job? Habe ich die Fehler gemacht? Ich werfe die Pläne in den Ofen und mache ein schönes Feuerchen damit. Brennen werden sie hoffentlich, wenn sie schon nichts taugen.

Küchenplanungstermin

Dank meiner Vorplanung sollte es einfach sein, eine Küche zu planen. Denke ich. Aber auch hier bin ich fasziniert von den kreativen Ergüssen.
Stefan hatte ein sehr schönes Spülbecken ausgesucht. Der Küchenplaner hat das Becken so vor das Fenster gesetzt, dass der Wasserhahn zwischen den zwei Fensterflügeln steht. Das ist auch in Ordnung. Nur ist die Spüle asymmetrisch. Was bedeutet, dass das Becken links am Fensterrand anfängt und rechts irgendwo im Fenster aufhört. Das stört mein schöngeistiges Auge. Das des Küchenplaners nicht.
Es dauert eine Weile bis er kapiert, was ich meine. Die Lösung ist ein anderes Spülbecken. Hilft ja nichts. Es würde mich jedes Mal stören, wenn ich in die Küche gehen würde. So ganz passt das mit den Hängeschränken auch noch nicht und wir müssen das Fenster verrücken. Hm, bei meiner Planung brauchte ich das nicht.
Auch über die Höhe der Arbeitsplatte diskutieren wir und die Aufhängung der Schränke. Ich bin nur 155 cm groß. Meine jetzige Arbeitshöhe ist 86 Zentimeter und die Schränke hängen auf Unterkante 132 Zentimeter. So kann ich gut arbeiten und komme auch an den Schrankinhalt. Der Küchenplaner will die Arbeitsfläche aber unbedingt höher machen. Langsam zweifele ich an mir. Ich lasse mich dann noch von Schubladen statt Schränken mit Türen überzeugen und fertig ist die Küche.
Aber ich glaube, der Rand vom Fenster zu den Schränken ist rechts größer als links. Vielleicht sieht das auf dem Foto aber auch nur so aus.

Küchenplanung

Dank der Planungsprogramme der Küchenhersteller (z.B. PLANA oder ALNO) habe ich unsere Küche fertig geplant. Allerdings bin ich in den Möglichkeiten beschränkt, da nicht alle Schrankmodelle, wie sie mir vorschweben, in den Programmen vorhanden sind. Aber für einen groben Überblick reicht diese Planung.
Nach dieser Steilvorlage von mir sollte es doch für einen Küchenplaner möglich sein, die Feinplanung zu machen. Denke ich.
Umso erstaunter bin ich, dass nur ein Teil meiner Ideen umgesetzt wird und geradezu schockiert, dass nötiges Licht in den Glashängern integriert ist aber nicht als Lichtleiste unter den Schränken. Im Schrank brauche ich kein Licht.
Mannomann – alles muss Frau selbermachen.

Möbelhäuser und Küchenstudios

Nachdem wir nun ein Grundstück gefunden haben, können wir an die Feinplanung gehen. Stefan und ich haben schon über die Zimmerverteilung gesprochen. Wir wissen welche Funktion jedes Zimmer hat und welche Möbel dort (ungefähr) stehen sollen.
Für das Wohnzimmer wollen wir eine neue Couchgarnitur. Meine ist nicht mehr so toll für das neue Wohnzimmer und Stefan seine passt nicht zum Stil meiner Möbel: Landhaus, Kiefer gelaugt und geölt.
Eine neue Küche brauchen wir auch. So machen wir uns auf und marschieren in Möbelhäuser und Küchenstudios. Wir haben genaue Vorstellungen und ernten von den  Verkäufern nur ein Kopfschütteln. Die modernen Küchen, die mich an Arztpraxen erinnern, gefallen uns nun einmal nicht. Was tun?