Die Baugrube

Riesig groß erscheint unsere Baugrube und der Bagger ist wieder abgezogen. Zurück bleiben zwei Erdhaufen, ein Bauzaun und der grüne Baustromkasten. Eine Kiesschicht ist in der Grube ausgebreitet und wir warten auf nächste Woche. Dann werden die Fundamente und die Bodenplatte erstellt.

Baugrube von der Straße aus

Baugrube Richtung Straße

Baustrom und Bauwasser

Kermit ... äh ... Baustromkasten

Weiter Bilder seht Ihr in der Bildergalerie Ausschachtarbeiten.

Bauanlaufgespräch

Heute war nun endlich das ersehnte Bauanlaufgespräch. Leider ohne mich. Aber mit insgesamt sieben Leuten waren auch genügend Personen auf dem Grundstück: Bauleiter Fingerhuthaus, Bauleiter Glatthaar (Keller), Bauleiter Tiefbau, Verantwortliche für Abwasseranschluss, Frischwasseranschluss und für die Versorgungsanschlüsse von Strom, KabelBW und Telekom und natürlich der Bauherr selbst.
Nachdem gestern noch der Vermesser das Haus abgesteckt hatte, konnten heute die Details besprochen werden. Der Bauleiter von Glatthaar hat die Termine für Erdarbeiten, Kellerbau, Bauwasser, Baustrom, Straßensperre etc. in einem Protokoll festgehalten.
Jetzt stehen auch schon das Baustellenschild von Glatthaar und unser grüner Punkt auf dem Grundstück.
Bald geht‘s looooos. :mrgreen:

Die neuen Nachbarn

Das Grundstück links von uns ist noch frei und das zur rechten Seite ist verkauft und soll auch im Frühjahr 2012 bebaut werden. Da beide Bauherren zum Zeitpunkt der Nachbarschaftsbefragung noch nicht Eigentümer ihrer Grundstücke waren, haben sie auch kein Einspruchsrecht. Aber sie bekommen jeweils die Ansichten der Häuser zur Kenntnisnahme.
So wissen wir wie unser Nachbar heißt, wo er wohnt und wie er bauen wird. Wenn wir unser Haus nicht gespiegelt hätten, würde unser Erker genau vor dem Eingang und dem Carport der Nachbarn stehen. Die bauen ihren Carport nicht im dafür vorgesehenen Stellplatzfenster sondern direkt ans Haus. Die Baufenster für die Häuser liegen mittig im Grundstück.
Wir haben noch schnell ein Schlafzimmer umgeplant und somit stört uns der Carport nicht mehr.
Stefan wollte sich eh mit den Leuten in Verbindung setzen zwecks Abstimmung der Zeitpläne für den Hausbau. Nicht dass wir uns in die Quere kommen. Wir bauen in einer Sackgasse und hätten als die am Ende liegenden ein Problem, wenn wir zufällig zusammen aufbauen würden.
Gestern bekamen wir überraschend Post von den neuen Nachbarn. Da sie auch nur die Anschrift hatten, war es ein handgeschriebener Brief – sowas habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Sie schrieben über sich, gaben uns ihre Telefonnummer, ihre E-Mail-Adressen und die groben Daten ihrer Planung. Und sie hatten ein Bild von sich und ihrer kleinen Tochter beigelegt. Das finde ich sehr nett. Sie sind etliche Jahre jünger als wir und schauen sehr sympathisch aus. Das macht gleich ein anderes Gefühl wenn man weiß, mit wem man es zu tun hat.
Das wichtigste: Im Moment kommen wir uns zeitlich nicht in die Quere, weil sie einen Monat vor uns anfangen (wollen). Ob das dann wirklich terminlich so hinhaut, wird sich zeigen.

2. Termin mit dem Architekten

Beim zweiten Architektentermin konnte ich nicht dabei sein. Aber Stefan und ich hatten alle wesentlichen Dinge besprochen und ich wäre ja telefonisch erreichbar, falls Fragen auftauchen würden.
Interessant finde ich die sehr „kreativen“ Vorschläge unseres Architekten, der für ein anderes Paar unser Hausmodell plant. Die Zeichnungen hatte er bei unserem ersten Gespräch als Vorlage dabei. Dort war statt des Gäste-WCs eine Speisekammer vorgesehen. Die war auf dem Plan der Küche angegliedert, von ihr aus zu begehen und die Kücheneingangstür kam an die Wand nahe der Türe zum Wohnzimmer. Vom Wohnbereich geht auch eine Tür zur Küche. Ein bisschen viel Türe auf kleinem Raum. Außerdem fällt so eine Stellwand im Flur und gleichzeitig in der Küche weg. Die brauche ich aber für mein Buffet oder vielleicht doch für einen Tisch mit zwei Stühlen.
Das Gäste-WC fällt auch bei uns weg, weil es noch ein zweites Bad im Erdgeschoss gibt. Aus dem Raum wird Speisekammer und Abstellraum und bleibt an der Stelle, wo er ist. Weiterlesen

Notartermin

Heute war der Notartermin. Das Grundstück gehört nun (fast) uns. Ein großer Schritt in Richtung Traumhaus ist gemacht. Stefan ist nach dem Termin zum Grundstück gefahren und hat sich mittendrauf gestellt – unter Beobachtung von einem Nachbarn, der sich das Spektakel von seinem Fenster aus angesehen hat. Was er wohl dachte?

Wir besuchen unser Grundstück

Nach dem Architektentermin sind wir noch einmal zu unserem Grundstück gefahren. Ob es uns noch gefällt?
Natürlich. Heute scheint sogar die Sonne und es gefällt uns noch besser. Wir treffen auf eine Nachbarin, die wir gleich in ein Gespräch verwickeln. Sie wohnt schon dreißig Jahre in dem Ortsteil und hat in dem Baugebiet neu gebaut. Wir wollten wissen, welche Überraschungen und unvorhersehbaren Katastrophen uns beim Erdaushub erwarten könnten. Bei ihr gab es keine besonderen Vorkommnisse – dann wird es sie bei uns bestimmt auch nicht geben.

Bebauungsplan und Grundbuchauszug

Wir schicken den Bebauungsplan an den Bauträger, der den Plan an den Architekten weiterleiten wird. Passt unser Haus überhaupt auf das Grundstück? Was, wenn nicht?
Mir fehlt jegliche Vorstellungskraft. Ich sehe immer nur eine grüne Wiese und kann mir nicht vorstellen, wie das Grundstück bebaut aussehen wird.
Gleichzeitig fordern wir bei der Stadt einen Grundbuchauszug an.

Ich besichtige das Grundstück

Heute schaue ich mir das Grundstück an. Ich bin spontan begeistert. Das Grundstück ist fast eben, dahinter beginnt der Wald. Die Straße endet als Sackgasse auch am Wald. Ich gehe also zukünftig mit dem Hund aus dem Haus und bin gleich nach wenigen Metern auf dem Wanderweg.
Es ist ruhig. Keine Durchgangsstraße in der Nähe, keine Flugzeuge im Landeanflug, ich finde nichts was stören könnte.

Gleich am Montag wird Stefan das Grundstück bei der Gemeinde reservieren lassen.
Und jetzt brauchen wir einen Termin mit dem Architekten, damit er uns sagt, ob unser Wunschhaus auch auf das Grundstück passt.