Werkpläne

Das Wochenende stand wieder ganz im Zeichen der Planung. Die Werkpläne waren gekommen und wollten von uns bearbeitet werden. Stunden haben wir darüber gebrütet, geprüft und Änderungen vorgenommen. Unglaublich, wie sehr die Werkpläne von den Architektenplänen abweichen. Plötzlich waren z.B. Fenster unterschiedlich groß. Ich hoffe, wir haben alles, soweit es uns möglich ist, geprüft und alle Fehler gefunden. Jetzt gehen die Pläne in die Fertigung und es gibt kein Zurück mehr.

Pläne vom Haus

Unser Problem haben wir so gelöst, dass wir das Wohnzimmer einen halben Meter raus gebaut haben. Somit stimmt das Verhältnis Grundfläche vom Erdgeschoss zum Dachgeschoss wieder. Jetzt haben wir zwar eine kleine Ecke, aber ich finde, die Rückansicht gewinnt. War mir eh etwas zu langweilig.
Ein Problem war noch das Gefälle im Gelände – nach hinten und von rechts nach links ansteigend. Für uns sah es recht eben aus, aber von der Straße bis zum Haus gibt es einen Unterschied von einem Meter.
So hatte der Architekt mit mehreren Treppenstufen gearbeitet. Zum Haus hin haben wir alle wegmachen lassen, bis auf eine vor der großen Eingangsstufe. Die Treppenstufe an der Terrasse musste auch dran glauben. Ich mag lieber ansteigende Wege gehen als Treppenstufen. Wir werden auch nicht jünger und da denke ich eher über Barrierefreiheit nach. Zum Schneeschaufeln ist es auch angenehmer. Und wenn man mit Rasenmäher und Schubkarre unterwegs ist, sind Treppenstufen eher hinderlich.
Ohne die Treppen müssen wir allerdings auf eine Türe zur Garage verzichten. Aber das ist nicht wirklich schlimm. Im Gegenteil: Das spart Geld und das können wir wieder für Extrawünsche einsetzen. ;-)

Wohnzimmer mit Ecke. Das Fenster links gehört zu meinem Büro. Rechts sieht man den Erker vom Wohnzimmer. Über dem Wohnzimmer ist das Schlafzimmer mit Balkon und das Dachfenster gehört zur Ankleide. Links sieht man das Fenster von der Garage.

Notartermin

Heute war der Notartermin. Das Grundstück gehört nun (fast) uns. Ein großer Schritt in Richtung Traumhaus ist gemacht. Stefan ist nach dem Termin zum Grundstück gefahren und hat sich mittendrauf gestellt – unter Beobachtung von einem Nachbarn, der sich das Spektakel von seinem Fenster aus angesehen hat. Was er wohl dachte?

Ich besichtige das Grundstück

Heute schaue ich mir das Grundstück an. Ich bin spontan begeistert. Das Grundstück ist fast eben, dahinter beginnt der Wald. Die Straße endet als Sackgasse auch am Wald. Ich gehe also zukünftig mit dem Hund aus dem Haus und bin gleich nach wenigen Metern auf dem Wanderweg.
Es ist ruhig. Keine Durchgangsstraße in der Nähe, keine Flugzeuge im Landeanflug, ich finde nichts was stören könnte.

Gleich am Montag wird Stefan das Grundstück bei der Gemeinde reservieren lassen.
Und jetzt brauchen wir einen Termin mit dem Architekten, damit er uns sagt, ob unser Wunschhaus auch auf das Grundstück passt.

Die Entscheidung ist gefallen

Nach dem Abwägen der Vor- und Nachteile haben wir uns für ein Fertighaus entschieden. Letztendlich kommt uns das fast preiswerter als ein bestehendes Haus. Vor allen Dingen können wir wärmegedämmt und mit alternativer Heizmöglichkeit bauen.
Was uns jetzt noch fehlt ist ein geeignetes Grundstück.