Das Radio meldet: Schwere Unwetter in Niederbayern. Ich rufe meine Vermieterin an, die zuhause nach dem Rechten sieht und meine Katzen versorgt. Es hatte Stromausfall gegeben und der Gefrierschrank piepste munter vor sich hin. Ich muss unbedingt nachsehen, ob das Gefriergut gelitten hat. Bei meiner Telefon-/Internetanlage ziehe ich immer den Stecker. Zuviel ist mir durch Überspannung schon kaputt gegangen. Aber alle anderen Geräte lasse ich am Strom.
Ich hoffe, dass nichts defekt ist. Die Geräte muss ich erst einmal alle überprüfen, wenn ich wieder daheim bin.
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Frustriert
Es ist immer noch so kalt im Haus. DSL und Telefon funktionieren wieder nicht.
Im Garten blüht es wunderschön und ich schaue auf die umliegende Landschaft. Ich bin traurig, weil ich weiß, so schön werde ich es nicht mehr haben. Dafür aber wärmer im Haus.
Stefan hat neue Angebote und Adressen angefordert.
Wieder zuhause
Nach den Eindrücken im Musterhaus kommt mir bei mir alles so eng vor. Es ist kalt im Haus und es riecht muffig. Erst einmal öffne ich sämtliche Fenster um frische Luft herein zu lassen.
X-mal war ich in der Nacht wach. Einmal habe ich so gefroren, dass ich mir dicke Socken und einen Fleecepullover über den Schlafanzug gezogen habe. Ninja habe ich auch zugedeckt, weil sie gezittert hat und sich ganz kalt anfühlte.
Morgen werde ich nach neuen Angeboten suchen.
Das Abenteuer beginnt
Wenn mir jemand vor einem halben Jahr gesagt hätte, dass ich aus dem Bayerischen Wald fortziehen würde, hätte ich ihm einen Vogel gezeigt und gesagt: Du spinnst doch.
Aber so ist das, wenn man den Mann fürs Leben kennenlernt und er wegen seines Jobs im Ländle nicht hierher ziehen kann. Ich hingegen kann überall arbeiten und somit auch überall hinziehen.
Nur will ich nicht überall hin. Momentan wohne ich ländlich in einem kleinen Dorf, blicke zu drei Seiten ins Grüne, Flugzeuge fliegen in Reisehöhe über das Land und wenn die Bauern nicht gerade mit ihren Bulldogs durch die Gegend fahren, ist es hier sehr ruhig. Das gebe ich gerne auf, wenn ich ähnliches wieder finde. Nur wird das sehr schwierig werden. In der Nähe des Arbeitsplatzes, im Ballungsraum einer größeren Stadt findet sich dieser Traum nicht. Aber der Schwarzwald liegt vor der Tür. Das hat doch auch was. Selbst wenn es nur für den Rand des Waldes reicht, wird es landschaftlich doch schön sein, oder?
Es ist Zeit etwas Neues anzufangen. Wenn nicht jetzt, wann dann? Also auf in den Schwarzwald.