Pläne vom Haus

Unser Problem haben wir so gelöst, dass wir das Wohnzimmer einen halben Meter raus gebaut haben. Somit stimmt das Verhältnis Grundfläche vom Erdgeschoss zum Dachgeschoss wieder. Jetzt haben wir zwar eine kleine Ecke, aber ich finde, die Rückansicht gewinnt. War mir eh etwas zu langweilig.
Ein Problem war noch das Gefälle im Gelände – nach hinten und von rechts nach links ansteigend. Für uns sah es recht eben aus, aber von der Straße bis zum Haus gibt es einen Unterschied von einem Meter.
So hatte der Architekt mit mehreren Treppenstufen gearbeitet. Zum Haus hin haben wir alle wegmachen lassen, bis auf eine vor der großen Eingangsstufe. Die Treppenstufe an der Terrasse musste auch dran glauben. Ich mag lieber ansteigende Wege gehen als Treppenstufen. Wir werden auch nicht jünger und da denke ich eher über Barrierefreiheit nach. Zum Schneeschaufeln ist es auch angenehmer. Und wenn man mit Rasenmäher und Schubkarre unterwegs ist, sind Treppenstufen eher hinderlich.
Ohne die Treppen müssen wir allerdings auf eine Türe zur Garage verzichten. Aber das ist nicht wirklich schlimm. Im Gegenteil: Das spart Geld und das können wir wieder für Extrawünsche einsetzen. ;-)

Wohnzimmer mit Ecke. Das Fenster links gehört zu meinem Büro. Rechts sieht man den Erker vom Wohnzimmer. Über dem Wohnzimmer ist das Schlafzimmer mit Balkon und das Dachfenster gehört zur Ankleide. Links sieht man das Fenster von der Garage.

Baugesuch eingereicht

Der Architekt hat das Baugesuch höchstpersönlich zum Amt gebracht, da er noch am Grundstück vorbei musste um für den Bauträger Fotos zu machen. Das hätte er auch schon früher, vielleicht mit uns gemeinsam, tun können. Hoffentlich fotografiert er auch das richtige Grundstück. ;-)
Sechs Wochen hat die Planung nun gedauert. Das empfinde ich als ganz schön lang, da wir kaum Änderungen zum Musterhaus hatten. Die Kommunikation war mühsam, auf Fragen wurde unzureichend oder gar nicht geantwortet, Termine nicht eingehalten. Unter einer Zusammenarbeit stelle ich mir etwas anderes vor. Hoffentlich klappt es mit den Ausschreibungen, die er auch sehr schleppend macht. Bisher reicht es leider nur für die Schulnote fünf.
Aber wir sind wieder einen Schritt weiter und warten nun auf den Termin für die Bemusterung.

Höherer Kniestock bedeutet Vollgeschoss

Wir haben noch nichts vom Architekten gehört. Er bastelt sicher noch an unserem Haus.
Unser Problem habe ich auf der Seite Probleme dargestellt.
Es war für mich gar nicht so leicht zu verstehen. Erst meine supergenialen Zeichnungen haben mir gezeigt, wo das Problem liegt.


Aber damit ist das Problem noch nicht aus der Welt geschafft. Es bleibt spannend.

Die ersten Probleme

Wir haben noch nicht einmal mit dem Bau angefangen und schon treten die ersten Probleme auf.
Heute rief der Architekt an und erklärte, dass unser Dachgeschoss nach Anhebung des Kniestockes als Vollgeschoss zählt. Es täte ihm leid, das hätte er beim ersten Termin schon erkennen müssen.
Das hilft uns jetzt auch nicht. Wir dürfen nur eineinhalb geschossig bauen. Was das genau bedeutet ist inhaltlich zu unbestimmt.
In unserem Fall heißt das: Die Grundfläche im Obergeschoss darf nur max. Dreiviertel der Grundfläche des Erdgeschosses sein. Ein Geschoss mit geneigten Dachflächen ist ein Vollgeschoss, wenn es über mehr als Dreiviertel seiner Grundfläche eine Höhe von 2,30 m erreicht, gerechnet von der fertigen Fußbodenoberkante bis zur fertigen Dachaußenhaut.
Und nun? Wir müssen entweder den niedrigen Kniestock akzeptieren oder das Erdgeschoss vergrößern.
Der Architekt hat wieder einmal gewagte kreative Theorien. Den Eingangsbereich könnten wir nach außen ziehen, den Erker am Bad unten wieder anbauen und den Wohnzimmererker vergrößern. Dadurch wird der Balkon aber auch größer – und natürlich alles teurer. Noch dazu gewinnen wir nicht viel Grundfläche dazu.
Nach Studium der Pläne wäre die beste Möglichkeit, die Wohnzimmerwand mit den drei Terrassentüren als Erker nach außen zu ziehen. So gewinnen wir im Wohnzimmer mehr Platz, was nicht verkehrt ist. Nur was sagt der Architekt dazu und vor allen Dingen unser Budget?

2. Termin mit dem Architekten

Beim zweiten Architektentermin konnte ich nicht dabei sein. Aber Stefan und ich hatten alle wesentlichen Dinge besprochen und ich wäre ja telefonisch erreichbar, falls Fragen auftauchen würden.
Interessant finde ich die sehr „kreativen“ Vorschläge unseres Architekten, der für ein anderes Paar unser Hausmodell plant. Die Zeichnungen hatte er bei unserem ersten Gespräch als Vorlage dabei. Dort war statt des Gäste-WCs eine Speisekammer vorgesehen. Die war auf dem Plan der Küche angegliedert, von ihr aus zu begehen und die Kücheneingangstür kam an die Wand nahe der Türe zum Wohnzimmer. Vom Wohnbereich geht auch eine Tür zur Küche. Ein bisschen viel Türe auf kleinem Raum. Außerdem fällt so eine Stellwand im Flur und gleichzeitig in der Küche weg. Die brauche ich aber für mein Buffet oder vielleicht doch für einen Tisch mit zwei Stühlen.
Das Gäste-WC fällt auch bei uns weg, weil es noch ein zweites Bad im Erdgeschoss gibt. Aus dem Raum wird Speisekammer und Abstellraum und bleibt an der Stelle, wo er ist. Weiterlesen

1. Termin mit dem Architekten

Nach dem Gespräch mit dem Architekten wissen wir, dass unser Haus auf das Grundstück passt. Aber nur ganz knapp. Durch die Lage der Baufenster werden die Garagen einen Teil der Hausansicht von der Straße her verdecken.
Ob das blöd aussehen wird? Auch das kann ich mir nicht so richtig vorstellen. Ich werde wohl auf die Pläne des Architekten warten müssen.
Was ich mir aber vorstellen kann – der Architekt konnte es nicht – dass unser Haus spiegelverkehrt gebaut werden soll. Der Architekt würde die Terrasse nach Süden (also zur Straße hin) ausrichten. Nach seiner Planung wäre der Hauseingang aber hinterm Haus. Wer baut denn sowas?
Ich möchte meine Terrasse aber nach Norden und mit Sicht auf den Wald. Im Sommer ist es mir auf einer Südterrasse zu heiß. Es wäre also unklug, die Terrasse nach Süden zu bauen.
Nach einigem Hin- und Her verstand der Architekt meine Gründe – oder auch nicht. Jedenfalls wird das Haus nach unseren Wünschen gebaut.

Bebauungsplan und Grundbuchauszug

Wir schicken den Bebauungsplan an den Bauträger, der den Plan an den Architekten weiterleiten wird. Passt unser Haus überhaupt auf das Grundstück? Was, wenn nicht?
Mir fehlt jegliche Vorstellungskraft. Ich sehe immer nur eine grüne Wiese und kann mir nicht vorstellen, wie das Grundstück bebaut aussehen wird.
Gleichzeitig fordern wir bei der Stadt einen Grundbuchauszug an.